

Fünf Mal Hilfe zur Selbsthilfe - Prof. Dr. Reinhart Jarisch erklärt, wie sich Probleme mit Seekrankheit vermeiden lassen.
Österreichs Seeheld Wolfgang Hausner kommentiert: »Dr. Jarisch ist ein echter Durchbruch gelungen, indem er aufzeigt, dass Histamin die primäre Ursache der Seekrankheit ist. Diese Tatsache wurde bisher nicht erkannt. Er sagt nicht nur, warum wir seekrank werden, sondern hat auch gleich das Rezept zur Hand. Es ist so verblüffend einfach, dass man nur hoffen kann, dass möglichst viele Menschen davon Gebrauch machen.«
Mehr Infos dazu siehe rechts in der Info Box.
1 Packung XITIX, 500 mg
1 Packung VOMEX RETARD, (Retard-Kapseln machen nicht müde, Tabletten schon !!!) oder ein anderes Reisemedikament, welches als Wirkstoff Dimenhydrinat enthält, z.B. VERTIGO VOMEMX SR
Vor und während des Törns auf stark histaminhaltige Nahrung verzichten. Auf diese Weise wird die unnötige Aufnahme von körperfremdem Histamin über den Darm vermieden.
Wer sich mittschiffs aufhält und darauf achtet, stets den ganzen Körper statt allein den Kopf zu drehen, vermeidet die Entstehung von körpereigenem Histamin im Gehirn.
Idealerweise sollte man eine Woche vor dem Törn mit der Einnahme von 75-mg-Cinnarizin-Kapseln(ein- bis zweimal täglich) beginnen. Das Medikament ist nicht verschreibungspflichtig. Es blockiert die Histamin-Bindungsstellen (Rezeptoren) im Gehirn. Die Müdigkeitserscheinungen, die bei manchen Nebenwirkungen auftreten, vergehen nach einigen Tagen.
Mindestens zwei Gramm Vitamin C täglich können die Seekrankheit unterdrücken. Beim Auftreten von Symptomen sollte zusätzlich Vitamin C in Form von 500-mg-Kautabletten über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. So wird vorhandenes Histamin abgebaut.
Wenn gar nichts mehr geht, hilft Schlaf. Dadurch sinkt der Histamin-Spiegel gegen null.
© 2009 Michael Zwerschke